Tag 5 – Island
Freitag 25.08.2017
Akureyri-Godafoss-Husavik
Temperatur 7 Grad geschlossene Wolkendecke, kein Wind. Am Nachmittag sonnig bei 10 Grad und leichter Wind.
Am Morgen war es sehr kalt und wir frühstückten im Zelt. Unsere Kinder wollten unbedingt auf Islandponys reiten, deshalb suchten wir nach einer Pferdefarm. Als wir um 10.30 Uhr dort ankamen, hatten wir Glück da um 11 Uhr eine Tour mit vier Personen startete und wir uns der Gruppe anschließen konnten. Geführt wurde die Tour von einer netten jungen deutschen Dame, die nach Island ausgewandert war. Fabian und Lars waren darüber sehr froh, da sie noch kein englisch konnten. Die Tour dauerte ungefähr eine Stunde und verlief über Schotterwege und Trampelpfade. Zweimal querten wir einen kleineren Fluß. Auf dem Rückweg probierten wir die unterschiedlichen Gangarten Trab und Tölt aus. Es war eine sehr schöne Tour und auch für uns Reitanfänger bestens geeignet. Das Wetter wurde auch immer besser. Ab und zu lies sich schon die Sonne blicken, aber es war immer noch recht kalt, deshalb entschieden wir uns das Freibad in Akureyri zu testen. Um ins Freibad zu kommen musste man hier in Island allerdings einiges beachten. Bevor man den Umkleidebereich betrat musste man die Schuhe ausziehen und in ein Regal vor den Umkleiden stellen. Ohne Schuhe ging es dann in die Umkleideräume, Männer und Frauen sind hier getrennt. Dort zog man sich aus und ging ohne Badebekleidung duschen. Überall an der Wand hingen Seifenspender, mit denen man sich vor dem Baden einseifen und abduschen musste. Nach der Dusche gab es nochmal Regale. Dort kamen dann die Handtücher rein. Das Bad selbst wurde ohne Tasche und Handtuch betreten. Das Bad wirkte recht neu, und das Wasser war angenehm warm. Unsere Kinder rannten sofort zu den drei Riesenrutschen im Freien. Auch bei den Rutschen war das Wasser sehr warm, so dass keiner frieren musste. Im Schwimmerbecken gab es viele Spielsachen und Schwimmreifen. Die Kinder schienen wohl längere Zeit beschäftigt zu sein. Frank und ich testeten die verschiedenen Hot Pots. Der mit 38 Grad war sehr angenehm, der mit 39 Grad und 43 Grad fanden wir eindeutig zu heiß. Nach über einer Stunde schwitzen im Hot Pot verliessen wir das Bad wieder und schauten uns die Stadt und die Läden an. Inzwischen war es sonnig und nicht mehr ganz so kalt. Am späten Nachmittag fuhren wir über die Ringstrasse weiter zum Godafoss. Als wir ankamen war am Wasserfall nicht mehr viel los und der halbe Parkplatz war leer. Zuerst liefen wir an der Seite zum Wasserfall. Man konnte bis vor an die Kante laufen und am Wasserfall nach unten schauen. Etwas vorsichtig sollte man allerdings sein, da es keine Absperrungen oder Zäune gab. Etwas entfernt vom Wasserfall gab es eine Brücke. Von dort konnten wir zum unteren Ende des Wasserfalls laufen. Wenn man direkt am Wasserfall stand konnte man die gigantischen Wassermassen sehen die neben einem ins Flussbecken donnerten. Nach der Besichtigung des Godafoss fuhren wir weiter über die 845 und die 87 zu einem Campingplatz in der Nähe von Husavik. Dort suchten wir wieder ein Plätzchen auf der Wiese. Dieser Campingplatz hatte einen Pool, den unsere Kinder nach dem Essen unbedingt noch ausprobieren mussten. Erst als um 22 Uhr das Licht ausgeschaltet wurde kamen sie zurück ins Zelt und schliefen auch an diesem Abend schnell ein.
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Reitausflug -

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Freibad mit Wasserrutschen -
Richtung Innenstadt von Akureyri -
Nochmal ein Blick auf Akureyri -
Godafoss